Der Verkauf auf dem Kaufland Marketplace beginnt mit der Sichtbarkeit. Produkte, die in relevanten Suchergebnissen, Kategorien, Filtern und Empfehlungen erscheinen, haben deutlich bessere Chancen, zu einem Kauf zu führen.
Bei der Sichtbarkeit Ihrer Produkte auf Kaufland geht es nicht nur darum, mehr Suchbegriffe hinzuzufügen. Sie hängt von der Gesamtqualität Ihrer Produkt- und Angebotsdaten ab: korrekte Kategorisierung, vollständige Attribute, klare Titel, aussagekräftige Beschreibungen, aussagekräftige Bilder, gültige EANs, wettbewerbsfähige Preise, Lieferbedingungen, Verfügbarkeit und Werbeaktivitäten.
Die Richtlinien von Kaufland zu Produktdaten unterstützen diesen Ansatz. Der Marktplatz erklärt, dass vollständige und korrekte Produktdaten den Kunden helfen, Informationen schneller zu finden, bessere Kaufentscheidungen zu treffen, Retouren und Beschwerden zu reduzieren sowie den Umsatz zu steigern. Kaufland empfiehlt außerdem, dass Produktdaten vollständig, korrekt, klar, einheitlich und prägnant sein sollten.
In diesem Artikel versuchen wir nicht, die gesamte Ranking-Logik von Kaufland zu ergründen. Stattdessen konzentrieren wir uns auf die praktischen Bereiche, die Verkäufer selbst beeinflussen können: Produktdaten, Angebotsqualität, Gestaltung der Artikelseite und Werbemittel.
Tipp 1: Wählen Sie die zutreffendste Produktkategorie aus
Die richtige Kategorie trägt dazu bei, dass Produkte auf dem Kaufland Marketplace besser abschneiden.
Eine falsche Kategorisierung kann die Sichtbarkeit in Filtern, auf Kategorieseiten und in den Navigationspfaden der Kunden beeinträchtigen. Außerdem kann sie sich darauf auswirken, welche Produktattribute Verkäufer angeben müssen.
Manche Produkte lassen sich naturgemäß mehreren Kategorien zuordnen. So kann beispielsweise eine Trophäe in mehrere Kategorien passen – Sportartikel, Fanartikel, Auszeichnungen, Geschenke und sogar Veranstaltungszubehör. Sie müssen also die Kategorie auswählen, die am besten passt. Wie geht das? Überlegen Sie sich, wie Kunden am ehesten suchen und stöbern.
Kaufland weist darauf hin, dass Verkäufer beim Anlegen neuer Produkte wichtige Produktdaten angeben müssen, darunter EAN, Kategorie, Titel, Beschreibung, Produktbilder und Hersteller. Kaufland weist außerdem darauf hin, dass für einige Produkte kategoriespezifische Pflichtangaben erforderlich sind.
Dieser Prozess gewinnt für Verkäufer, die große Kataloge verwalten oder Automatisierung einsetzen, um den manuellen Aufwand zu reduzieren, noch mehr an Bedeutung.
Wie M2E bei der Einrichtung von Kategorien und Attributen hilft
M2E unterstützt Verkäufer bei der Verwaltung der Kategorie- und Attributkonfiguration mithilfe von Kategorie-Richtlinien und Attributzuordnungen.
Eine Kategorie-Richtlinie ist eine gespeicherte Sammlung von Attributwerten für eine bestimmte Marktplatzkategorie. Sie legt fest, welche Attribute für diese Kategorie verwendet werden, sowie deren Standardwerte oder Datenquellen. Wenn Verkäufer neue Produkte in derselben Kategorie einstellen, kann M2E die Attribute anhand der gespeicherten Kategorie-Richtlinie vorab ausfüllen, sodass der Verkäufer dieselben Werte nicht erneut manuell eingeben muss.

Die Attributzuordnung verknüpft Produktdaten aus dem Shop oder dem M2E-Katalog des Verkäufers mit den Attributen des Marktplatzes. So können beispielsweise vorhandene Shop-Daten wie Marke, Material, Farbe oder Größe als Quelle für Kaufland-Kategorieattribute dienen.
Die M2E-Kategorienrichtlinien und die Attributzuordnung helfen Verkäufern dabei, die Erstellung von Angeboten zu beschleunigen und die Konsistenz der Kanalattributdaten zu gewährleisten. Dies garantiert zwar kein höheres Ranking bei Kaufland, unterstützt Verkäufer jedoch dabei, eine übersichtlichere Produktdatenstruktur aufzubauen, was für die Qualität der Angebote, Filter, die Suche und das Kundenerlebnis von Bedeutung ist.
Vorgehensweise: Nutzen Sie die M2E-Kategorienrichtlinien und die Attributzuordnung, um gespeicherte Kategorieattributkonfigurationen für ähnliche Produkte wiederzuverwenden. So lassen sich die Kaufland-Attribute schneller ausfüllen, sich wiederholende manuelle Arbeitsschritte reduzieren und die Konsistenz der Produktdaten in Ihren Angeboten gewährleisten.
Tipp 2: Füllen Sie die obligatorischen und empfohlenen Attribute aus
Aussagekräftige Produktmerkmale verbessern die Sichtbarkeit auf dem Kaufland Marketplace.
Sie tragen dazu bei, dass Produkte in Filtern, Suchergebnissen, Empfehlungen und Variantengruppen angezeigt werden. Zu den nützlichen Attributen zählen beispielsweise Farbe, Größe, Marke, Material, Produkttyp und technische Details.
Fehlende Attribute können die Sichtbarkeit beeinträchtigen, wenn Kunden Filter verwenden oder Produkte vergleichen. Das Ausfüllen weiterer Attribute trägt zur Verbesserung der Qualität des Angebots bei.
Vorgehensweise: Nutzen Sie nach Möglichkeit vorhandene Produktdaten aus Ihrem Shop oder Katalog als Attributquellen. Mit dem M2E-Attribut-Mapping können Verkäufer Shop-Attribute mit Kaufland-Marktplatz-Attributen verknüpfen und diese Konfiguration für alle Angebote wiederverwenden, anstatt jedes Produkt manuell zu aktualisieren.
Tipp 3: Nutzen Sie die Suchvorschläge von Kaufland, um aussagekräftigere Produkttitel zu verfassen
Ein aussagekräftiger Produkttitel verbessert die Sichtbarkeit auf dem Kaufland Marketplace. Er sollte die tatsächlichen Suchanfragen der Kunden widerspiegeln.
Die Suchvorschläge von Kaufland sind ein nützliches Hilfsmittel. Wenn Sie einen Suchbegriff eingeben, zeigt das System häufig verwendete Suchphrasen und verwandte Begriffe an.

So kann beispielsweise der Begriff „Fußball“ Assoziationen wie Socken, Handschuhe oder anderes Zubehör wecken. Diese Erkenntnisse helfen dabei, die Produktpositionierung zu definieren.
Titel müssen klar und gut lesbar sein. Kaufland empfiehlt kurze Titel ohne Schlüsselwortketten, Emojis oder Werbeaussagen.
Ein gutes Format ist: Marke + Produkttyp + Hauptmerkmal + Größe/Farbe/Menge
Beispiel: DFB-Fußballpokal für Fans, Gold, 30 cm
Vermeiden Sie Bezeichnungen wie: DFB-Pokal, Fußballpokal, Fan-Geschenk, Sportauszeichnung, Pokalsieger-Trophäe
Die zweite Version enthält zwar mehr Schlüsselwörter, wirkt jedoch unnatürlich und könnte das Vertrauen der Kunden beeinträchtigen. Kaufland warnt ausdrücklich vor Schlüsselwortketten in Produkttiteln und empfiehlt, Synonyme stattdessen in die Kurzbeschreibung aufzunehmen.
Vorgehensweise: Nutzen Sie die Suchvorschläge von Kaufland, um die wichtigsten Suchbegriffe zu ermitteln, die Kunden für Ihr Produkt verwenden könnten. Fügen Sie das relevanteste Schlüsselwort in den Produkttitel ein, achten Sie dabei jedoch darauf, dass der Titel einfach, präzise und gut lesbar bleibt. Verwandeln Sie den Titel nicht in eine Liste von Schlüsselwörtern.
Tipp 4. Fügen Sie relevante Synonyme und übergeordnete Begriffe in das Feld „Kurzbeschreibung“ ein
Produkttitel sollten ausschließlich das Hauptschlüsselwort enthalten. Weitere Suchbegriffe gehören in das Feld short_description.
Kaufland nutzt dieses Feld für Metadaten und Suchsignale, nicht zur Anzeige auf der Produktseite. Es eignet sich für Synonyme und verwandte Begriffe wie Sportauszeichnungen, Fußballgeschenke oder Fan-Trophäen.
Beispielsweise könnten für eine Fußballtrophäe folgende relevante Suchbegriffe in Frage kommen: Fußballtrophäe, Fan-Trophäe, Sportauszeichnung, Fußballgeschenk, Siegerpokal
Kategorieseiten, Filteroptionen, Angebote von Mitbewerbern, Kundenbewertungen und Kundenfragen können Verkäufern ebenfalls dabei helfen, zu verstehen, wie ähnliche Produkte beschrieben werden.
Alle Suchbegriffe müssen zum Produkt passen. Irrelevante Begriffe sollten nicht verwendet werden. Kaufland empfiehlt eine Obergrenze von 10 Suchbegriffen.
Kaufland empfiehlt, ausschließlich relevante Suchbegriffe zu verwenden und pro Produkt bis zu 10 passende Suchbegriffe hinzuzufügen.
Vorgehensweise: Verwenden Sie den Titel für das wichtigste Produkt-Schlüsselwort. Nutzen Sie das Feld short_description für relevante Synonyme und allgemeinere Suchbegriffe, die Sie über die Suchvorschläge von Kaufland, die Kategorie-Recherche, die Angebote von Mitbewerbern und die Sprache der Kunden ermittelt haben. Achten Sie darauf, dass alle Schlüsselwörter in engem Zusammenhang mit dem eigentlichen Produkt stehen.
Bonus-Tipp 0,5: Schauen Sie über Kaufland hinaus, um weitere Suchbegriffe und KI-Suchvorschläge zu finden
Eine gute Keyword-Recherche beginnt bei Kaufland, hört dort aber nicht auf. Kunden suchen an verschiedenen Orten:
- KI-Tools
- Suche im Browser
Was kann man dafür verwenden?
Google Ads-Daten
- Keyword-Planer → Suchvolumen und Keyword-Vorschläge
- Suchbegriffe → tatsächliche Suchanfragen
Kostenlose Tools
- Google-Vorschläge → wie Nutzer normalerweise suchen
- Trends → steigende oder saisonale Nachfrage
- Ähnliche Suchanfragen → weiter gefasste Begriffe
- Search Console → bewährte Keywords für den Traffic
SEO-Tools
- Ahrefs / Semrush → Wettbewerber und Lücken
- Sistrix → Einblicke in die Sichtbarkeit
Überlegungen zur KI-Suche
- KI-Systeme sind auf klare Produktdaten angewiesen
- Verwenden Sie strukturierte Überschriften, Attribute, FAQs und Beschreibungen
- Achten Sie darauf, dass die Informationen einheitlich und konkret sind
- Es gibt keinen „KI-Trick“ – Klarheit verbessert das Verständnis
Vorgehensweise: Bei der Keyword-Recherche sollten mehrere Quellen kombiniert werden. Beginnen Sie mit den Suchvorschlägen, Kategorien, Filtern und Angeboten der Mitbewerber bei Kaufland. Nutzen Sie anschließend Google-Tools, Ihre Website-Daten, Kundenfragen und SEO-Plattformen, um tiefere Einblicke zu gewinnen. So können Sie zusätzliche Keywords und KI-basierte Suchvorschläge entdecken. Fügen Sie das Haupt-Keyword in den Titel ein. Verwenden Sie verwandte Begriffe im short_description-Feld. Achten Sie auf klare Produktdaten.
Tipp 5: Verfassen Sie Produktbeschreibungen, die Kunden bei der Entscheidung helfen
Produktbeschreibungen sollten die Kaufentscheidung unterstützen. Sie müssen das Produkt klar und strukturiert erläutern.
Kaufland empfiehlt:
- 150–5.000 Zeichen
- Einfache, sachliche Sprache
- Kein Keyword-Spamming und keine werblichen Übertreibungen
- Keine Angaben zu Preisen, Rabatten oder Logistikdetails
Eine aussagekräftige Produktbeschreibung sollte folgende Fragen beantworten:
- Was ist das Produkt?
- Für wen ist es gedacht?
- Was ist im Lieferumfang enthalten?
- Was sind die wichtigsten Funktionen?
- Auf welches Material, welche Größe oder welche technischen Details kommt es an?
- Wie wird das Produkt verwendet?
- Was sollte der Kunde vor dem Kauf wissen?
Dies kann auch zu einer größeren Sichtbarkeit beitragen. So kann beispielsweise in der Beschreibung einer DFB-Trophäe ganz selbstverständlich erwähnt werden, dass sie sich für Fußballfans, Sammler, Turniere, Veranstaltungen, Geschenke oder zur Dekoration eignet.
Vorgehensweise: Schreiben Sie zunächst für echte Kunden. Erläutern Sie das Produkt in der Beschreibung klar und deutlich und fügen Sie allgemeinere Begriffe auf natürliche Weise ein, wo dies sinnvoll ist.
Tipp 6: Verwenden Sie hochwertige Produktbilder
Bilder beeinflussen die Suche zwar nicht in gleichem Maße wie Suchbegriffe, haben jedoch einen starken Einfluss auf die Konversionsrate. Oft sind sie der ausschlaggebende Faktor bei der Kaufentscheidung der Kunden.
Kaufland empfiehlt:
- Ein Hauptbild mit reinem weißem Hintergrund
- 5–10 Bilder pro Produkt
- Mindestauflösung von 1.024 px
- 2.048 px empfohlen für die Vergrößerung
Ansprechende Bilder verringern Unsicherheiten, insbesondere in umkämpften Produktkategorien. So sollte beispielsweise bei der Präsentation einer Trophäe das Aussehen, die Größe, das Material, die Oberflächenbeschaffenheit, die Verpackung und die tatsächliche Verwendung gezeigt werden.
Vorgehensweise: Verwenden Sie ein klares Hauptbild und fügen Sie gegebenenfalls Detailbilder, Größenangaben, Verpackungsbilder sowie variantenbezogene Bilder hinzu. Vermeiden Sie Text, Logos, Gütesiegel, Preisangaben, Versandinformationen oder Werbegrafiken auf Produktbildern.
Tipp 7: Halten Sie Varianten klar und vollständig
Wenn Sie Produkte in verschiedenen Farben, Größen, Mengen, Materialien oder Ausführungen verkaufen, spielt die Variantenstruktur eine wichtige Rolle.
In den Kaufland-Leitlinien zu Produktvarianten wird erläutert, dass das System Produktdaten zur Erstellung von Variantengruppen nutzt. Damit Produkte korrekt gruppiert werden können, sollten variantenbezogene Attribute wie Farbe, Zielgruppe, Durchmesser oder Inhalt vollständig ausgefüllt werden.
Unzureichende Variantendaten können zu einem verwirrenden Einkaufserlebnis führen. Unvollständige Variantendaten können Kunden verwirren und die Vergleichbarkeit beeinträchtigen. Möglicherweise sehen sie nicht alle verfügbaren Optionen oder verstehen die Unterschiede zwischen diesen nicht.
Bei Produkten mit verschiedenen Größen oder Farben sollten die Varianten deutlich angegeben werden in:
- Produktdaten
- Attribute
- Bilder
- Titel
Sollten diese Informationen widersprüchlich sein, treffen Kunden möglicherweise keine richtige Entscheidung.
Wie M2E bei Varianten hilft
M2E unterstützt Verkäufer dabei, Variantenprodukte für Kaufland vorzubereiten, indem es strukturierte Daten aus ihrem E-Commerce-Shop oder dem M2E-Katalog nutzt. Anstatt jede Variante manuell zu bearbeiten, können Verkäufer mithilfe der Attributzuordnung Variantendetails wie Größe, Farbe, Material oder Menge mit den entsprechenden Kaufland-Attributen verknüpfen.

Bei der Einstellung von Variationsartikeln kann M2E vor dem Absenden prüfen, ob die erforderlichen Produktdaten vollständig sind. Falls etwas fehlt oder falsch ist, kann der M2E Validator Assistant das Problem aufzeigen und den Verkäufer bei der Behebung unterstützen, einschließlich der Zuordnung von Variationsattributen zwischen dem Shop und Kaufland.
Dies hilft Verkäufern dabei, sich wiederholende manuelle Arbeitsschritte zu reduzieren, die Daten zu den Produktvarianten einheitlicher zu gestalten und den Kunden eine übersichtlichere Produktauswahl zu bieten.
Vorgehensweise: Achten Sie darauf, dass die Variantenattribute produktübergreifend einheitlich sind. Bei Katalogen mit vielen Varianten sollten Sie strukturierte Shop-Daten und M2E Attribute Mapping nutzen, anstatt jede Variante manuell zu aktualisieren.
Tipp 8: Beheben Sie fehlerhafte Artikel, EAN-Probleme und PID-Probleme, bevor Sie sich auf das Ranking konzentrieren
Manchmal werden Produkte nicht angezeigt, weil es Probleme mit den Daten gibt – und nicht wegen des Rankings. Ungültige Daten können die Sichtbarkeit komplett verhindern.
Die Kaufland-Tools helfen dabei, dies zu erkennen:
- Exporte zur Verbesserung der Produktdaten
- Bericht über ungültige Posten
Ungültige Artikel werden den Kunden nicht angezeigt.
Die EAN ist für den Katalogabgleich von entscheidender Bedeutung:
- Anhand der EAN wird festgestellt, ob ein Produkt bereits bei Kaufland vorhanden ist
- Bestehende Produkte sind über die EAN-Nummer mit einer PID verknüpft
- Die Verkäufer geben dann lediglich Angebotsdaten wie Preis und Lagerbestand an
- Für neue EANs ist eine vollständige PID mit Produktinformationen erforderlich
Falls das Produkt noch nicht existiert, muss der Verkäufer eine neue PID mit vollständigen Produktdaten anlegen, einschließlich Titel, Beschreibung, Bildern, Kategorie, EAN und erforderlichen Attributen.
Wie M2E bei der Validierung und dem PID-Management hilft
Bevor Verkäufer ihre Platzierungen verbessern, sollten sie sicherstellen, dass die Produktdaten korrekt sind. Falsche Daten können die Sichtbarkeit bei Kaufland beeinträchtigen.
M2E unterstützt Verkäufer dabei, ihre Angebote vor der Veröffentlichung zu überprüfen. Der M2E Validator Assistant überprüft wichtige Produktfelder wie EAN, Menge, Preis und Bearbeitungszeit. Außerdem weist er auf fehlende Daten hin und gleicht die Produkte mit bestehenden Artikeln aus dem Kaufland-Katalog ab.
M2E optimiert zudem die PID-Verwaltung. Bestehende Produkte können durch EAN-Abgleich automatisch verknüpft werden. Ist ein Produkt neu im Katalog, unterstützt M2E die Erstellung einer neuen PID mit den erforderlichen Produktinformationen.
Verkäufer können außerdem:
- Wählen Sie die richtige Kaufland-Kategorie aus
- Kategoriespezifische Attribute vervollständigen
- Vordefinierte Werte verwenden, Attribute speichern oder Daten aus dem M2E-Katalog nutzen
Vorgehensweise: Setzen Sie nach Möglichkeit automatisierte Validierung ein. Führen Sie den Abgleich und die Erstellung von PIDs bereits während des Einstellvorgangs durch, anstatt erst nach einer Ablehnung.
Tipp 9: Achten Sie darauf, dass Preis, Versand und Lieferbedingungen wettbewerbsfähig sind
Der Produktinhalt ist wichtig, aber die Kunden bewerten auch das Angebot selbst. Sie vergleichen:
- Gesamtpreis
- Versandkosten
- Liefergeschwindigkeit
- Verfügbarkeit
Kaufland stellt einen Bericht zur Preiswettbewerbsfähigkeit bereit, der Folgendes enthält:
- Aktuelle Marktpreise
- Vergleiche inklusive Versandkosten
- Wettkampf-Ergebnisdaten
Das bedeutet, dass der Endkundenpreis am wichtigsten ist.
Ein Angebot mit optimierter Suchmaschinenoptimierung (SEO) kann dennoch hinter den Erwartungen zurückbleiben, wenn die Versandkosten hoch sind oder die Lieferzeit lang ist. Kunden vergleichen diese Faktoren direkt auf den Kategorie- und Suchseiten.
Die BuyBox-Leitlinien von Kaufland empfehlen zudem einheitliche Preise und Versandbedingungen über alle Kanäle hinweg.
What to do: Keep the offer data synchronized and accurate. Systems like M2E help automate price, stock, and offer updates across channels.
Tipp 10. Nutzen Sie die Werbe- und Marketing-Tools von Kaufland, um die Sichtbarkeit zu steigern
Es dauert oft eine Weile, bis sich organische Rankings etablieren. Anzeigen können Verkäufern dabei helfen, den Traffic schneller zu steigern.
Kaufland bietet:
- Einzelne Produkte bewerben
- Auf Such-, Kategorie- und Produktseiten anzeigen
- Für alle Verkäufer verfügbar
Am besten geeignet für:
- Neue Produkte
- Saisonale Nachfrage
- Wettbewerbsorientierte Märkte
- Produkte mit guten Bewertungen und attraktiven Preisen
Eine hohe Qualität der Angebote ist nach wie vor entscheidend. Anzeigen erzielen die besten Ergebnisse mit optimierten Produktdaten und wettbewerbsfähigen Angeboten.
- Marken statt einzelner Produkte bewerben
- Fügen Sie eine Überschrift, ein Logo und eine Produktauswahl hinzu
- Über den Suchergebnissen anzeigen
- Nur für verifizierte Markeninhaber oder Partner
Zu den weiteren Optionen gehören:
- Gutscheine
- Saisonale Sonderangebote
- Platzierungen im Newsletter
- Display-Anzeigen
Kaufland kann Angebote auch auf externen Kanälen wie Google Shopping anzeigen.
Vorgehensweise: Optimieren Sie zunächst Ihre Produktangebote und nutzen Sie anschließend Anzeigen, um die Reichweite zu vergrößern. Stellen Sie sicher, dass Lagerbestand, Preise, Lieferbedingungen und die BuyBox-Kriterien wettbewerbsfähig sind.
Tipp 11: Erhöhen Sie Ihre Sichtbarkeit auf den Kaufland-Marktplätzen in verschiedenen Ländern
Sobald Ihre Einträge lokal optimiert sind, ist die internationale Expansion der nächste Schritt.
Kaufland ermöglicht den Zugang zu bis zu 139 Millionen Kunden auf sieben Marktplätzen. Dies eröffnet Verkäufern klare Wachstumschancen.
Allerdings unterscheidet sich jeder Markt:
- Sprache und Stichwörter
- Wettbewerb und Preisgestaltung
- Gesetzliche Anforderungen
- Kundenerwartungen
Aus diesem Grund müssen die Einträge für jedes Land angepasst werden:
- Titel und Beschreibungen
- Schlüsselwörter und Attribute
- Preise und Lieferoptionen
- Rechtliche Hinweise und Produktinformationen
Das Suchverhalten und die Kategorievorschriften können sich zudem von Markt zu Markt unterscheiden.
Beispielsweise können für ein und dasselbe Produkt auf Deutsch, Französisch, Polnisch, Tschechisch, Slowakisch oder Italienisch unterschiedliche Suchbegriffe erforderlich sein. Auch die Anforderungen an Kategorien und Attribute können je nach regionalem Marktplatz variieren, weshalb Verkäufer ihre Einstellungen überprüfen sollten, bevor sie Produkte in einem neuen Land veröffentlichen.
Wie M2E bei der Expansion in verschiedene Märkte hilft
M2E unterstützt den Verkauf auf mehreren Marktplätzen mit separaten Kategorienrichtlinien pro Marktplatz. So können Verkäufer die unterschiedlichen Anforderungen für jedes Kaufland-Land verwalten.
Bei großem Umfang ist der Betrieb genauso wichtig wie der Inhalt:
- Bestandsgenauigkeit über alle Märkte hinweg
- Preissynchronisierung
- Konsistente Produktdaten
- Zuverlässige Auftragsabwicklung
M2E unterstützt die Automatisierung dieser Arbeitsabläufe zwischen Ihrem Shop und mehreren Kaufland-Marktplätzen.
Vorgehensweise: Erweitern Sie Ihr Geschäft erst, wenn sich Ihr Hauptmarkt stabilisiert hat. Nutzen Sie Automatisierung, um Lokalisierung, Lagerbestände, Preisgestaltung und Auftragsabwicklung länderübergreifend zu verwalten.
Abschließende Checkliste für eine bessere Sichtbarkeit bei Kaufland
Vor der Veröffentlichung oder Aktualisierung von Produkten sollten Verkäufer Folgendes überprüfen:
- Ist das Produkt in der richtigen Kategorie eingeordnet?
- Sind alle obligatorischen und empfohlenen Attribute ausgefüllt?
- Ist der Titel klar, gut lesbar und kundenfreundlich?
- Enthält der Titel den wichtigsten relevanten Suchbegriff?
- Wurden die Suchvorschläge von Kaufland auf relevante Keyword-Ideen überprüft?
- Sind zusätzliche Schlüsselwörter relevant und beschränken sich diese auf die wichtigsten Suchbegriffe?
- Erklärt die Beschreibung das Produkt verständlich?
- Sind die Bilder hochwertig und nützlich?
- Sind die Varianten vollständig und leicht verständlich?
- Gibt es ungültige Artikel oder nicht gefundene EANs?
- Stimmt das Produkt mit der richtigen PID überein?
- Ist der Gesamtpreis, einschließlich Versandkosten, wettbewerbsfähig?
- Sind die Lieferzeiten klar und realistisch?
- Sind die Aktieninformationen korrekt?
- Sind die Angebotsdaten mit dem Hauptspeicher synchronisiert?
- Könnten gesponserte Produktanzeigen die Sichtbarkeit verbessern?
- Wird das Angebot lokalisiert, wenn es auf mehreren Kaufland-Marktplätzen verkauft wird?
Das Fazit
Die Keyword-Optimierung allein reicht für Kaufland nicht aus. Die Sichtbarkeit hängt vom gesamten Setup ab.
Verkäufer müssen Folgendes verwalten:
- Titel und Beschreibungen
- Kategorien und Attribute
- Bilder und Bildqualität
- Preise, Versand und Verfügbarkeit
- Datenfehler und Validierung
- Anzeigen, wenn sie gebraucht werden
Der Produkttitel ist entscheidend für das Hauptschlüsselwort. Er ist eines der ersten Elemente, die Kunden sehen. Er muss jedoch durch den gesamten Eintrag untermauert werden.
Zusätzliche Schlüsselwörter gehören in das Feld short_description. Andere Elemente müssen zur Verständlichkeit und zur Konversion beitragen.
Bei umfangreichen Katalogen führt manuelle Arbeit zu Fehlern. Um Konsistenz zu gewährleisten, ist eine Automatisierung erforderlich. M2E unterstützt dies durch:
- Kategorienrichtlinien pro Marktplatz
- Attributzuordnung für strukturierte Daten
- Tools zur Überprüfung von Einträgen
- PID-Verwaltung für den Katalogabgleich
- Synchronisierung von Bestands-, Preis- und Produktdaten
Das Ziel ist einfach: Es geht nicht nur darum, Produkte zu veröffentlichen, sondern sie sichtbar, korrekt und verkaufsbereit zu halten.
